Häufig gestellte Fragen

Was heißt Kilowatt peak (kWp)?

Kilowatt peak bezeichnet die Spitzenleistung einer Solarstromanlage oder eines Solarmoduls. Die Peakleistung wird bei einer Lichtstärke von 1.000 Watt/m2 und einer Temperatur von 25°C bestimmt.

Ist mein Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet?

Auf (fast) jedem Haus findet sich ein guter Ort für eine PV-Anlage. Den höchsten Ertrag erzielt man bei einer Südausrichtung und einer Neigung von etwa 30°. Die Anlagen sind jedoch auch in allen Positionen von West nach Ost und sogar senkrecht in der Fassade montierbar. Sie produzieren dann etwas weniger Strom. Verschattungen sollten allerdings vermieden werden.

Wie groß sollte eine Solarstromanlage sein?

Die Größe kann an die Dachfläche, an die gewünschte Solarstrommenge oder an die Finanzmittel angepasst werden. Da der Solarstrom ins Netz eingespeist wird, sind nach oben kaum Grenzen gesetzt.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage?

Die Lebensdauer von Photovoltaikmodulen liegt bei über 30 Jahren. Hersteller von Solarmodulen bieten Leistungsgarantien zwischen 10 und 25 Jahren. Wechselrichter müssen meist nach 10 bis 15 Jahren ausgetauscht werden.

Wie viel Energie muss zur Produktion einer Photovoltaikanlage aufgewandt werden?

Eine Solarstromanlage erzeugt je nach Anlagentyp in 1,5 bis 4 Jahren soviel Energie, wie zu ihrer Herstellung aufgewandt wurde. Da sie mehr als 30 Jahre läuft, produziert sie ein Vielfaches ihrer Herstellungsenergie.

Muss eine Photovoltaikanlage baulich genehmigt werden?

Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW zur Frage der Baugenehmigungen für PV-Anlagen vom 13.10.2010.

Zum Erlass klicken Sie bitte hier

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Derzeit ist mit Preisen von 1.400 bis 2.200 Euro pro kWp Leistung inklusive der kompletten Installation zu rechnen. Das macht ein solche Investition aktuell besonders interessant.

Wie hoch ist der Betriebs- und Wartungsaufwand?

Solarstromanlagen arbeiten nahezu wartungsfrei, dadurch sind die Betriebs- und Wartungskosten sehr gering.

Wie gestaltet sich die steuerliche Behandlung?

Mit Solarstromanlagen kann Geld verdient werden. Die Gewinne und Verluste haben steuerliche Auswirkungen,
die nicht zu vernachlässigen sind. Es ist jedem Anlagenbetreiber zu empfehlen, die Möglichkeiten der steuerlichen
Behandlung mit seinem Steuerberater zu besprechen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Was bedeutet Eigenverbrauch von Solarstrom?

 

Mit der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes
(EEG) in 2009 wurde eine Förderung für den Eigenverbrauch
von Solarstrom eingeführt. Für jede kWh, die
der Betreiber einer Solarstromanlage selber nutzt, wird
eine Eigenverbrauchsvergütung gezahlt. Der nicht selbst
verbrauchte Solarstrom wird zur normalen Einspeisevergütung
ins Netz eingespeist.
Der Gesetzgeber möchte mit dieser Vergütung einen Anreiz
bieten, Strom dezentral (am Ort seiner Entstehung)
zu verbrauchen.

Mit der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes(EEG) in 2009 wurde eine Förderung für den Eigenverbrauchvon Solarstrom eingeführt. Für jede kWh, dieder Betreiber einer Solarstromanlage selber nutzt, wird eine Eigenverbrauchsvergütung gezahlt. Der nicht selbstverbrauchte Solarstrom wird zur normalen Einspeisevergütung ins Netz eingespeist. Der Gesetzgeber möchte mit dieser Vergütung einen Anreizbieten, Strom dezentral (am Ort seiner Entstehung) zu verbrauchen.

 

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